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Aufstand der Zwinglianer

Am Wochenende lief die Kampagne der Freidenker an, um auch in der Schweiz auf öffentlichen Verkehrsmitteln eine säkulare Botschaft zu verkünden. 1000 Franken an Spenden sind bereits eingetroffen. Und schon gehen die präventiven Empörungen los. «Die Fahrgäste könnten sich gestört fühlen» meinte etwa die VBZ-Sprecherin gegenüber dem Zürcher Oberländer. Und ihre Berufskollegin von Bernmobil liess die 20-Minuten-Journalistin wissen: «Wir wollen bei dieser Provokation nicht mitmachen».


Derlei Reaktionen zeigen, wie nötig die Freidenkerkampagne ist. Als Sittenwächterinnen wurden die Mediensprecherinnen wohl kaum angestellt. Es wäre gut, sie würden einfach ihren Job machen - und vielleicht versuchen, das Leben zu geniessen.