Bookmark and Share

Grüne BloggerInnen
Aline Trede, Bern
Bastien Girod, Zürich
Balthasar Glättli, Zürich
Gerardo Raffa, Sarnen
Greta Gysin, Rovio
Matthias Probst, Zürich
Markus Kunz, Zürich
Ruedi Baumann, Traversères (F)
Grüne UnternehmerInnen

ausgewählte weitere Politblogs
wahlweise zur Empfehlung, Erheiterung oder Empörung

Jacqueline Badran (SP Zürich)
Michel Jäger (FDP Diepoldsau)
Michael Köpfli (GLP Bern)
Moritz Leuenberger
Martin Müller (FDP Dietikon)
Reto Müller (SP Langenthal)
Daniel Ordas (SP Basel)

Anti-SVP-Blog
arlesheimreloaded.ch
ars libertatis
blog.rainbownet.ch
edemokratie.ch gebsn
Gedankenbörse-Blog
gonorrea.ch
Klartexte im Getümmel
Lupe
Maras Gedankensprünge
Morgarten - ein Blog-Schlachtfeld
plappermaul.ch
Soweit das Auge reicht
Substanz
SVP-Politiker
Waffendeponierung
Wahlkampfblog
YMOs Sicht der Dinge
Frau Zappadong
zoon politikon (Ali Arbia)
zoon politicon (Cl. Longchamp)
2lounge
zwaeg.com

Politforen & Feeds
Forum "Zürich 1"
ignoranz.ch
politik-blogs.ch
www.politblogs.ch

Wissenschaftliche und skeptische Blogs
Scienceblogs
pharmama.ch
astrodicticum simplex
rolleyes.de
Achter
Humanistischer Pressedienst
Fischblog
skepticker.org
evilunderthesun

Schweizer Blog Verzeichnis Blogverzeichnis Deutschland Blogverzeichnis Slug.ch Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bloggeramt.de Blogparade verypopularwebsite Blog Top Liste - by TopBlogs.de rankingcloud Subscribe with Bloglines frisch gebloggt www.seducy.de Bloggen für die Bilateralen

Herkunft IP-Adressen seit 26.02.08 flagcounter.com

elvetino AG - wo Kundenfreundlichkeit ein Fremdwort ist

Ich hab’s nun also doch wieder getan: Trotz nicht lange zurück liegender leidvoller Erfahrung versucht, bei der elvetino AG für eine Gruppe einige Tische im Speisewagen zu reservieren. Für bis zu zehn Personen läuft die Geschichte ganz einfach: Man ruft bei den SBB an oder geht am Bahnschalter vorbei und gibt die Anzahl benötigter Plätze an. Reserviert man vorab telefonisch, erhält man eine Reservations-nummer. Am Bahnschalter zahlt man dann pro Platz fünf Franken Reservationsgebühr. Dafür gibt’s je einen Gutschein in derselben Höhe, der an die Konsumation angerechnet wird.

Bei Gruppen ab zehn Personen will die elvetino AG das Geschäft ohne Umweg über die Muttergesellschaft SBB abwickeln. Also ruft man dort an, gibt Zugverbindung und Anzahl Pläze an - und gut ist. Nein, eben nicht. Die elvetino AG möchte wissen, was die Damen und Herren Reisenden zu speisen gedenken. Und zwar verbindlich. Reservationen werden nur entgegen genommen, wenn man angeben kann, welche Menus wie viel mal gewünscht werden. Und zwar möglichst lange im Voraus.

Heute versuchte ich, für eine Fahrt am Samstag dieser Woche um 10.04 Uhr von Zürich nach Biel 15 Plätze zu reservieren. Da wurde mir beschieden, das sei schon reichlich knapp. Und nein, einfach nachschauen, ob überhaupt noch so viele Plätze verfügbar seien, gehe nicht. Das sei, so die Verkaufsberaterin, ein aufwendiger Prozess, der erst die Anmeldung in einem speziellen Programm nötig mache.

Ich versuchte einzuwenden, dass zehn Uhr eine etwas ungünstige Reisezeit sei, um sechs Tage im Voraus zu wissen, ob es einem eher nach einem späten Frühstück oder einem etwas gar frühen Mittagessen gelüsten würde. Und ich wies darauf hin, dass, wenn ich die Plätze via SBB reservieren würde, auch keine Konsumationswünsche notiert würden. Die Antwort war «Sie wollen also über die SBB reservieren?». Und ich bestätigte: «Ja, wenn nur die SBB mir bieten können, was ich gerne als Dienstleistung hätte: Eine fixe Zahl an Reservationen ohne das Menu schon jetzt auswählen zu müssen». Die elvetino-Mitarbeiterin verabschiedete sich erleichtert, da sie dem mühseligen Reservationsprozess noch einmal hatte ausweichen können.

Bei den SBB dauerte es am Telefon knappe drei Minuten, bis die 15 Plätze gebucht waren - die allerletzten freien übrigens, obschon man mir bei der elvetino noch zugesichert hatte, dass es «ganz sicher» genügend freie Plätze geben würde. Das Riskio dabei: Für einige von uns könnte ohne Vorbestellung die Lieblingsfrühstücksvariante nicht mehr erhältlich sein.

Gibt es eigentlich einen Preis für ausgesproch kundenunfreundliche Abläufe? Den güldenen Bundesordner oder so? Das Verkaufsteam der elvetino hätte eine Auszeichnung verdient.