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Nur ein wenig Schöpfungslehre für Zürcher Schüler

Der Zürcher Regierungsat will nicht, dass christliche Schöpfungsmythen gleichwertig neben Urknall- und Evolutionstheorie unterrichtet werden. In seiner Stellungnahme zu einem EDU-Postulat schreibt er:

«Eine Anpassung des Lehrplans im Sinne des Postulats würde die Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie das Gebot der konfessionellen und weltanschaulichen Neutralität der öffentlichen Schulen verletzen.»



Folgerrichtig beantragt er dem Kantonsrat, das Postulat nicht zu überweisen. Dies heisst allerings nach Ansicht des Regierungsrates nicht etwa, dass die Schule für die Vermittlung wissenschaftlicher Erklärungen zuständig sein soll und die Kirchen ihre Geschichten in den eigenen Räumen und ausserhalb der Schulzeiten anzupreisen hätten:

«Schöpfungslehre bzw. Intelligent Design sind dem Fach Religion und Kultur zuzuordnen. Der Lehrplan für Religion und Kultur sieht vor, dass Schülerinnen und Schülern auf der Primarstufe die biblischen Urgeschichten von Schöpfung und Paradies sowie Schöpfungstexte verschiedener Kulturen vermittelt werden. Auf der Sekundarstufe I werden Mythen der Schöpfung und des Wertverständnisses im Thema Gottesbilder und Weltbilder altersgemäss erschlossen.»



Das Mystische erhält damit wohl stärker Einzug in den obligatorischen Zürcher Schulunterricht als was die EDU-Postulanten in ihren kühnsten Gebeten glaubten, herausholen zu können.

Der Regierungsrat legte seine Haltung (PDF) übrigens bereits am 9. Juli fest, er verzichtete aber auf eine Medienmitteilung. So blieb die Stellungnahme beinahe unentdeckt. Zum Glück liest der Humanistische Pressedienst bei der religiösen Konkurrenz mit (das Umgekehrte trifft - wie hier jüngst berichtet - ebenfalls zu).