Türkische Okkupation 2.0
28.02.08 11:50 abgelegt unter: Politix
"So lange wie notwendig" will die Türkei im Nordirak
bleiben (s. Tagi-Bericht). Das letzte Mal,
als sie eine solche Strategie verkündete, war
1974. Der Norden Zyperns ist seither ohne
Unterbruch besetzt. Nach dem militärischen
Einmarsch kam die Ansiedlung von Festlandtürken
im besetzten Territorium, um sich "im Volk"
Mehrheiten zu sichern, bei den Türkischzyprioten
war die Okkupation nämlich seit Anbeginn
umstritten.
Eine vergleichbare Siedlungspolitik wird im kurdisch dominierten Nordirak unmöglich sein, da die seltsame Allianz der religiös-fundamentalistischen Regierung und der Atatürk-Anbeter des Militärs ihre eigene unterdrückte kurdische Minderheit dafür nicht wird einsetzen können. Also wird es bei Militärstützpunkten auf fremden Boden bleiben. Aber auch dies kann eigentlich nur als sofortiger Rückzug des EU-Beitrittsgesuchs durch die Türkei verstanden werden.
Eine vergleichbare Siedlungspolitik wird im kurdisch dominierten Nordirak unmöglich sein, da die seltsame Allianz der religiös-fundamentalistischen Regierung und der Atatürk-Anbeter des Militärs ihre eigene unterdrückte kurdische Minderheit dafür nicht wird einsetzen können. Also wird es bei Militärstützpunkten auf fremden Boden bleiben. Aber auch dies kann eigentlich nur als sofortiger Rückzug des EU-Beitrittsgesuchs durch die Türkei verstanden werden.








