Unterstützung für Ruth Genner klar am grössten
28.05.08 14:38 abgelegt unter: Politix
Die Endphase des Wahlkampfs um den frei werdenden Sitz im
Zürcher Stadtrat ist angelaufen. Dass Ruth Genner neu in den
Stadtrat einzieht, wird von links bis rechts angenommen. Nicht ganz
klar ist, ob sie es im ersten Wahlgang schafft. Im Grunde ist die
Ausgangslage spannend: Ruth Genner wird von AL, CSP (PDF), Grünen und SP unterstützt. Bei den
Nationalratswahlen kamen die vier Parteien in
der Stadt Zürich zusammen auf 46.5% der Stimmen
- das absolute Mehr wäre also knapp nicht
geknackt.
Mauro Tuena kann mit den meisten Stimmen von SVP-Anhängern (22.6% Wähleranteil) rechnen. Der Schweizer Demokrat Markus Alder wird jedoch einen Teil des rechten Randes abholen. Bei den letztjährigen Regierungsratswahlen erhielt er von 6.1% der städtischen UrnengängerInnen eine Stimme, bei allerdings sieben verfügbaren Zeilen auf dem Wahlzettel.
Bleiben also die Wählenden mit Präferenzen von EVP bis FDP. Deren Stimmen dürften sich auf Genner, Tuena und den jungfreisinnigen Michael Burkhard verteilen - und zwar gleichmässiger als den beiden bürgerlichen Kandidaten lieb sein kann: Ruth Genners Unterstützungskomitee umfasst beispielsweise die grünliberale Kantonsrätin Michèle Bättig und den alt-Kantons- und Verfassungsrat der CVP, Leo Lorenzo Fosco. Prominent vertreten sind ebenso SP, Grüne, AL und CSP. Genners Komitee zählt 105 Personen, dasjenige von Mauro Tuena 70 - mit Ausnahme von fünf FDP-Vertretern ein reines SVP-Gremium.
Die Grösse der Unterstützungskomitees der vier StadtratskandidatInnen
Burkhard und Adler weisen auf ihren Webauftritten überhaupt keine Unterstützungskomitees aus - ein deutliches Zeichen, dass beide nur sehr beschränkte reale Unterstützung geniessen.
In einem weiteren Blog-Eintrag werde ich meine Prognose in Zahlen abgeben. Aber eigentlich können sich aufgrund der Ausgangslage alle selbst ausmalen, wie die Wahl am 1. Juni ausgeht.
Mauro Tuena kann mit den meisten Stimmen von SVP-Anhängern (22.6% Wähleranteil) rechnen. Der Schweizer Demokrat Markus Alder wird jedoch einen Teil des rechten Randes abholen. Bei den letztjährigen Regierungsratswahlen erhielt er von 6.1% der städtischen UrnengängerInnen eine Stimme, bei allerdings sieben verfügbaren Zeilen auf dem Wahlzettel.
Bleiben also die Wählenden mit Präferenzen von EVP bis FDP. Deren Stimmen dürften sich auf Genner, Tuena und den jungfreisinnigen Michael Burkhard verteilen - und zwar gleichmässiger als den beiden bürgerlichen Kandidaten lieb sein kann: Ruth Genners Unterstützungskomitee umfasst beispielsweise die grünliberale Kantonsrätin Michèle Bättig und den alt-Kantons- und Verfassungsrat der CVP, Leo Lorenzo Fosco. Prominent vertreten sind ebenso SP, Grüne, AL und CSP. Genners Komitee zählt 105 Personen, dasjenige von Mauro Tuena 70 - mit Ausnahme von fünf FDP-Vertretern ein reines SVP-Gremium.
Die Grösse der Unterstützungskomitees der vier StadtratskandidatInnen
Burkhard und Adler weisen auf ihren Webauftritten überhaupt keine Unterstützungskomitees aus - ein deutliches Zeichen, dass beide nur sehr beschränkte reale Unterstützung geniessen.
In einem weiteren Blog-Eintrag werde ich meine Prognose in Zahlen abgeben. Aber eigentlich können sich aufgrund der Ausgangslage alle selbst ausmalen, wie die Wahl am 1. Juni ausgeht.








